Sexualität

Noch heute ist die weibliche Sexualität für viele Männer ein Mysterium: Was mag sie im Bett? Warum sagt sie nicht, was sie sich wünscht? Warum hat sie heute keine Lust? Wir gehen der Sache auf den Grund ...

Liebe, Lust und Leidenschaft

Der G-Punkt

Auf den Punkt gebracht

Ein Bereich macht seit vielen Jahren immer wieder Schlagzeilen: der G-Punkt. 1950 hat ihn der Arzt Ernst Gräfenberg erstmals beschrieben. Angeblich befindet sich der G-Punkt in der vorderen Vaginalwand. Ob es ihn wirklich bei jeder Frau gibt, ist allerdings umstritten.

Zu den erogenen Zonen des weiblichen Körpers zählen neben Klitoris, Schamlippen und Scheide auch Brüste, Brustwarzen, Hals, Nacken, Ohr, der Po und die Innenseite der Oberschenkel. Jede Frau muss selbst herausfinden, wo ihre eigenen Lust-Areale liegen.

Mehr zum Körper der Frau

erogene Zonen des Mannes

Erogene Zonen des Mannes

Die klassische erogene Zone des Mannes ist der Penis, der sensibel auf Berührungen reagiert. Besonders empfindlich ist die Eichel, die sich an der Spitze des Penis befindet.

Aber auch die Brustwarzen, der Po und die Hoden zählen zu den erogenen Zonen des Mannes. Nacken, Mund und Ohren können bei Männern genauso empfindlich sein wie bei Frauen.

Der Orgasmus

Der Orgasmus

Beim Orgasmus handelt es sich um den sexuellen Höhepunkt, den Männer und Frauen beim Sex miteinander oder bei der Selbstbefriedigung erleben können.

Kurz vor dem Orgasmus steigert sich die Durchblutung der Geschlechtsorgane und während des Höhepunkts kommt es im Genitalbereich zu Muskelkontraktionen, in denen sich die sexuelle Spannung entlädt. Bei Männern kommt es in der Regel während des Orgasmus zur Ejakulation.

Lust ist oft Kopfsache

Lust ist oft Kopfsache

Während der Orgasmus für den Mann oft etwas ausschließlich Körperliches ist, spielen bei Frauen meist auch mentale Aspekte eine wichtige Rolle.

Lust auf Sex ist also auch „Kopfsache“. Alltägliche Sorgen, Stress und allgemeines Wohlbefinden beeinflussen Lust und Stimmung.

Sag, was dir gefällt

Sag, was dir gefällt

Oft benötigen Frauen längere Zeit, um zum Orgasmus zu kommen. Außerdem können weibliche Orgasmen sehr unterschiedlich erlebt werden: einmal lang und intensiv, dann wieder sehr viel kürzer und schwächer.

Ob eine Frau zum Höhepunkt kommt, hängt sowohl vom Partner als auch von ihr selbst ab. Fest steht aber: Nur wenn eine Frau weiß, was ihr gefällt, und dies mitteilt, kann sie eine befriedigende Sexualität erleben.

SEX-MYTHEN

Wie die Nase eines Mannes …

Stimmt nicht.

Im Jahr 2001 haben koreanische Wissenschaftler von der Pusan National University 655 Männer untersucht und herausgefunden, dass es keine Zusammenhänge zwischen Gesichts- und Geschlechtsmerkmalen gibt.* Die Nase gibt also keinen Rückschluss auf die Größe des männlichen Geschlechtsteils. Übrigens: Das gilt auch für die Länge der Finger oder die Größe der Füße …

* Quelle: Dr. Michael Prang, Die 101 größten Gesundheitsirrtümer, 2010

Hormone – Taktgeber für Liebe und Sex

Wusstest du, dass die Lust auf Sex bei Frauen zu einem gewissen Teil von Hormonen gesteuert und daher zyklusabhängig ist? Der Grund: Im Verlauf der ersten zwei Wochen eines Zyklus erhöht sich der Östrogenspiegel. Und dieses Hormon sorgt für gute Stimmung und Wohlbefinden. In der Zyklusmitte wird das Gelbkörperhormon Progesteron gebildet. Dieses Hormon wirkt bei den meisten Frauen beruhigend und schlaffördernd.

Um die Menstruation fällt der Hormonspiegel ab. Diese Phase wird oft von schlechter Stimmung, Anspannung und Gereiztheit begleitet. Viele Frauen verspüren in dieser Zeit weniger Lust auf Sex.

Wie oft ist eigentlich „normal“?

Jeder Mensch – egal, ob Mann oder Frau – hat unterschiedliche Wünsche an sein Sexualleben. Wie viel Sex „normal“ ist, darüber lässt sich nicht streiten.

Trotzdem versuchen diverse Studien und Umfragen immer wieder herauszufinden, wie oft Deutsche Sex haben und welche Nationen auf der Welt mit dem „regsten“ Sexleben aufwarten können.

„Normal“ gibt es nicht!

Jüngst veröffentlichte eine deutsche Single-Börse die neueste Zahl aus ihrer Umfrage:

Die Hälfte der Befragten tut’s einmal pro Woche!

Doch die Ergebnisse zeigen auch, dass es so etwas wie „normal“ beim Sex nicht gibt: So spricht die andere Hälfte von einmal im Monat, zweimal im Jahr oder seltener als alle sechs Monate.

Lass dich also nicht von Zahlen verunsichern, sondern finde deinen eigenen Rhythmus!

Hormone als Taktgeber

Hormone – Taktgeber für Liebe und Sex

Wusstest du übrigens, dass die Lust auf Sex bei Frauen zu einem gewissen Teil von Hormonen gesteuert und daher zyklusabhängig ist?

Der Grund: Im Verlauf der ersten zwei Wochen eines Zyklus erhöht sich der Östrogenspiegel. Und dieses Hormon sorgt für gute Stimmung und Wohlbefinden. In der Zyklusmitte wird das Gelbkörperhormon Progesteron gebildet. Dieses Hormon wirkt bei den meisten Frauen beruhigend und schlaffördernd.

Um die Menstruation fällt der Hormonspiegel ab. Diese Phase wird oft von schlechter Stimmung, Anspannung und Gereiztheit begleitet. Viele Frauen verspüren in dieser Zeit weniger Lust auf Sex.

Wie oft ist Normal?

Wie oft ist eigentlich „normal“?

Jeder Mensch – egal, ob Mann oder Frau – hat unterschiedliche Wünsche an sein Sexualleben. Wie viel Sex „normal“ ist, darüber lässt sich nicht streiten.

Trotzdem versuchen diverse Studien und Umfragen immer wieder herauszufinden, wie oft Deutsche Sex haben und welche Nationen auf der Welt mit dem „regsten“ Sexleben aufwarten können.

Normal gibt es nicht

„Normal“ gibt es nicht!

Jüngst veröffentlichte eine deutsche Single-Börse die neueste Zahl aus ihrer Umfrage: Die Hälfte der Befragten tut’s einmal pro Woche!

Doch die Ergebnisse zeigen auch, dass es so etwas wie „normal“ beim Sex nicht gibt: So spricht die andere Hälfte von einmal im Monat, zweimal im Jahr oder seltener als alle sechs Monate.

Lass dich also nicht von Zahlen verunsichern, sondern finde deinen eigenen Rhythmus!

Mehr zum Thema Sex

Sex während der Periode

mehr erfahren

Sex nach der Geburt

mehr erfahren

Welche Geschlechts­krankheiten gibt es?

mehr erfahren