Verhütung ist nicht nur Empfängnisschutz

Wer sich informiert und schützt, kann die eigene Sexualität genießen und muss keine Angst vor sexuell übertragbaren Infektionen (sexually transmitted infections = STI) haben.

Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen

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Jeder von uns sollte die eigene Sexualität entdecken und leben können – ohne Angst vor unerwünschten Folgen. Es ist wichtig, dass wir unseren Körper kennen – und verantwortlich mit ihm umgehen.

Jeder Mensch sollte deshalb über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI = sexually transmitted infections) Bescheid wissen. Vor allem, wie man sich und andere vor ihnen schützen kann.

Mach's mit

Mach's mit

Durch Körperflüssigkeiten können beim Geschlechtsverkehr Bakterien, Viren oder Pilze übertragen werden. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du oder dein Partner Krankheiten übertragen könnten, gilt: Sex immer mit Kondom!

Einige sexuell übertragbare Krankheiten – wie z. B. Pilzinfektionen – verlaufen harmlos und können in wenigen Tagen erfolgreich behandelt werden. Andere sind sehr viel gefährlicher und können dein Leben für immer beeinträchtigen.

HIV-Infektion/AIDS

HIV-Infektion/AIDS

Die Abkürzung AIDS für den englischen Ausdruck „acquired immunodeficiency syndrome“. Übersetzt bedeutet dies „erworbenes Syndrom eines Immundefekts“.

Das AIDS- oder HI-Virus (HIV: englisch für „human immunodeficiency virus“) greift das Immunsystem des Körpers an. Dadurch kann er sich nicht mehr ausreichend vor Infekten schützen. Die HI-Viren befinden sich in allen Körperflüssigkeiten, vor allem im Sperma und im Blut. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind Ärzte heute in der Lage zu helfen. Es gibt inzwischen Medikamente, die die Lebensqualität verbessern und die Lebenserwartung verlängern. Einmal ausgebrochen, ist Aids aber trotzdem nicht heilbar.

Welche weiteren STI gibt es?

HPV (Humanes Papilloma-Virus)

Humane Papillomaviren (HPV) nisten sich im Körper ein und schlummern dort, ohne dass der Betroffene etwas davon merkt. Irgendwann können sie aktiv werden und können dann Gewebeveränderungen bis hin zu Krebs verursachen.

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Chlamydien

Chlamydien-Infektionen gehören weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Bei Frauen können die Erreger zu Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und Eierstöcke und damit zur Unfruchtbarkeit führen.

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Genitalherpes

Genitalherpes (Herpes genitalis) wird durch Viren hervorgerufen, die auch Lippenherpes verursachen. Die Ansteckung kann durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner erfolgen.

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Pilzinfektionen

Die häufigsten Erreger für Pilzerkrankungen der Genitalien sind Hefepilze (Candida albicans). Wie Milchsäurebakterien gehören diese Pilze zur Scheidenflora. Wenn diese gestört wird, kann es zu einer Vermehrung des Erregerpilzes und damit zu einer Vaginalmykose kommen. Diese kann mit starkem Juckreiz, aber auch vermehrtem Scheidenausfluss einhergehen.

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Gonorrhoe

Gonorrhoe (auch „Tripper“ genannt) wird durch Gonokokken verursacht und ist extrem ansteckend. Häufig wechselnde Geschlechtspartner und ungeschützter Sex führen zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Die Gonorrhoe führt vor allem zu eitrigen urogenitalen Infektionen, aber auch zu Augen- und Rachenentzündungen.

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Syphilis

Bei Syphilis handelt es sich um eine gefährliche bakterielle Infektionskrankheit, die in mehreren Stadien u. a. mit entzündlichen Stellen der Genitalien, aber auch des Mundes und des Rachens sowie generellen Hautausschlägen und anderen systemischen Krankheitssymptomen verläuft. Auslöser ist das Bakterium Treponema pallidum. Häufig wird der Erreger beim Sex oder über Blutkontakt übertragen.

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„Sie haben ein Myom in Ihrer Gebärmutter.“
Was genau heißt das eigentlich?

Bei Myomen handelt es sich um gutartige Wucherungen in der Gebärmutter. Diese können an verschiedenen Stellen entstehen, etwa in der Gebärmutterwand, an ihrer Außenseite oder unter der Gebärmutterschleimhaut.

Sie kommen bei 20 bis 50 Prozent der über 30-jährigen Frauen vor, wobei die Häufigkeit bis zu den Wechseljahren steigt.

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