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3 wichtige W-Fragen rund um die Kupferspirale!

Was ist eine Kupferspirale?

Die Kupferspirale besteht aus einem Kunststoffkörper, der mit Kupferdraht umwickelt ist. Frauenarzt oder Frauenärztin legen die Kupferspirale direkt in die Gebärmutter ein und wechseln sie nach 3 bis 5 Jahren.

Warum eine Kupferspirale anwenden?

Sie wird von Frauen bevorzugt, die keine hormonellen Verhütungsmethoden anwenden möchten und schon geboren haben.

Wie sicher ist die Methode?

Die Methode besitzt eine vergleichsweise hohe Zuverlässigkeit (Versager-Quote: 9 - 30*) aufgrund der folgenden Wirkmechanismen

I. Unbewegliche Samenzellen, keine Befruchtung

Die Kupferspirale gibt ständig kleinste Mengen Kupferionen ab, hemmt die Beweglichkeit der Samenzellen, verhindert in der Regel die Befruchtung.


II. Kein Schleimhautaufbau, keine Einnistung

Das Kupfer verändert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut: Eine durch das Kupfer verursachte leichte Entzündungsreaktion verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.


* Versager-Quote: Anzahl der ungewollten Schwangerschaften, wenn 1000 Frauen 1 Jahr lang die genannte Verhütungsmethode anwenden. (Quelle:Leitlinien zur Empfängnisverhütung, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, 2008)

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