Die empfängnisverhütende Wirkung der Hormonspirale beruht auf der „lokalen“ und gleichmäßigen Freisetzung geringer Mengen des Gelbkörperhormons Levonorgestrel in der Gebärmutter. Indem sich der Schleimpfropf im Gebärmutterhals verdickt, können die Spermien nicht mehr in die Gebärmutter vordringen. Dennoch aufsteigende Spermien werden zusätzlich in ihrer Aktivität gehemmt. Darüber hinaus wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verringert, somit kann sich auch kein Ei in der Gebärmutter einnisten.
Alle diese Einflüsse sind vollständig umkehrbar, wenn die Hormonspirale entfernt wird. Sie können schon im ersten Zyklus nach der Entfernung schwanger werden. Im Unterschied zu anderen Verhütungsmethoden mit dem Gelbkörperhormon (z. B. 3-Monats-Spritze, Implantat) wird mit der Hormonspirale der Eisprung nicht unterdrückt und Sie behalten Ihren natürlichen Zyklus bei.
![]() Die Wirkung der Hormonspirale |
Spermien werden durch das freigesetzte Hormon in ihrer Aktivität gehemmt
Verminderung des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut Schleimpropfbildung im Gebärmutterhals |