Die Hormonspirale wird durch Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt eingelegt. Um sicherzustellen, dass keine medizinischen Gründe gegen das Einlegen einer Hormonspirale sprechen, wird Sie Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt zuerst gynäkologisch untersuchen.
Hierbei wird auch die Lage und Größe der Gebärmutter bestimmt. Um das Einlegen zu erleichtern, wird die Hormonspirale während der Monatsblutung eingelegt. Zum einen ist dann der Gebärmutterhals noch etwas geöffnet, zum anderen ist zu diesem Zeitpunkt eine Schwangerschaft ausgeschlossen.
Zuerst werden Scheide und Gebärmuttermund keimfrei gemacht. Dann wird die Hormonspirale mit Hilfe eines dünnen Röhrchens vorsichtig durch den Gebärmuttermund in die Gebärmutter eingeführt. Beim Herausziehen des Einführungsröhrchens entfalten sich die Arme der T-förmigen Hormonspirale und geben ihr einen sicheren Halt in der Gebärmutter. Zum Schluss werden die Rückholfäden auf die passende Länge gekürzt.
Beim Einlegen kann, ähnlich wie bei einer Monatsblutung, ein leichtes Ziehen im Unterbauch auftreten. Wenn Sie besonders schmerzempfindlich sind, sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt über eine vorbeugende schmerzstillende Behandlung sprechen.
Unmittelbar nach dem Einlegen der Hormonspirale können menstruationsähnliche Beschwerden auftreten, die erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit abklingen. Diese können Sie in dem durch Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt überreichten Anwenderinnen-Pass notieren. Bewahren Sie diesen Pass sorgfältig auf und bringen Sie ihn zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mit.
Spätestens nach 5 Jahren müssen Sie die Hormonspirale durch Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt wechseln lassen. Die „alte“ Hormonspirale lässt sich leicht durch Ziehen an den Fäden entfernen.